Hauptsächlich kommen die Monster-Truck bei spektakulären Shows zum Einsatz, aber sie werden auch gerufen, wenn Menschen in Not sind. Denn weil die Trucks einen so hohen Radstand haben und mit ihren großen und grobstolligen Reifen auch durch schwieriges Gelände kommen, werden sie oftmals auch zu Katastropheneinsätzen gerufen.

In den USA haben viele Privatleute Monster-Trucks, fast in allen größeren Städten wird man einige finden. Wenn es dann größere Überflutungen gibt, rücken die Monster-Trucks schon mal in Gegenden aus, in denen das Wasser zu hoch steht, als das man mit einem normalen Fahrzeug noch durchfahren könnte.

Als 2017 der Bundesstaat Texas von starken Regenfällen betroffen war, rückten ganze Flotten an Monster-Trucks aus um zur Hilfe zu kommen. Sie fuhren zu einsam gelegenen Häusern und retten die Menschen, die teilweise schon auf den Häuserdächern saßen, aber auch viele Haustiere und sogar Pferde und Kühe. Das große Gewicht ist hier auch ein Vorteil, denn ein Monster-Truck wird nicht so schnell von der Strömung weggerissen wie ein Personenwagen. Deshalb sieht man auch bei Wirbelstürmen immer wieder Monster-Trucks ausrücken, weil diese mit einem Gewicht eines Lastwagens noch am ehesten auf dem Boden bleiben können. Und selbst wenn ein Monster-Truck ein paar Meter angehoben wird, kann er dennoch sicher auf seinen Riesenreifen landen, weil die Luft darinnen einen großen Teil der Aufprallenergie aufnehmen kann.

In vielen Fällen werden die Monster-Trucks bei Unwettern auch als Transportmittel von Feuerwehrleuten und Sanitätern gerufen, damit diese vor Ort Rettungsmaßnahmen durchführen können, selbst mit ihren Fahrzeugen aber nicht an Ort und Stelle kommen können. Gerade in Houston waren die Truckfahrer nicht als Retter organisiert, sondern hatten spontan ihre Hilfe angeboten und dann ehrenamtlich mit den Rettungskräften zusammengearbeitet.